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Ein ganz
nüchterner Sieger
Die Lancierungskampagne
fürs alkoholfreie Cardinal-Bier der Genfer Agentur Simko wurde
zur Kampagne des Jahres gewählt.
Originelle Ideen
haben auch in der Werbung bessere Chancen, beim Publikum aufzufallen.
Leserinnen und Leser der WerbeWoche, der Schweizer Illustrierten
und von Tele haben die Launchkampagne des alkoholfreien Bieres von
Cardinal zur Kampagne des Jahres gewählt. Die Wahl der beliebtesten
Kampagne als gemeinsame Aktion der drei Zeitschriften fand bereits
in zweiter Auflage statt. Die Ermittlung der Lieblingskampagne durch
ein erweitertes Lesepublikum ist eine Ergänzung zum wichtigsten
Branchenevent, Werber des Jahres - dieser Titel wird jeweils im
Januar dem kreativsten Kopf der Branche für dessen Leistungen
verliehen.
Die Kampagne
für Cardinal ist von der Genfer Agentur Simko konzipiert und
gestaltet worden. Im 35-Sekunden-Spot sitzen zwei Eulen zu nächtlicher
Stunde auf dem Fensterbrett einer Spelunke und wundern sich, dass
die jungen Leute im Innern der Beiz auch ohne Alkohol fröhlich
sein können. Den Eulen gefällts. Sie bleiben sitzen und
festen mit, wie es sich für richtige Nachtvögel gehört.
Pro Infirmis
und Migros geehrt
Mit der Silbermedaille
zeichneten die Leser der drei Zeitschriften eine Imagekampagne der
Pro Infirmis aus. Werber Alfredo Briccola hat in dieser Sensibilisierungsaktion
zusammen mit der Agentur Metzgerlehner Worldwide in Erlenbach die
"Normalität" einer Behinderung aufzeigen wollen.
Väter und Mütter lassen sich mit ihren behinderten Kindern
auf dem Arm fotografieren. Der Slogan dazu: "Wir lassen uns
nicht behindern."
Zur drittbesten
Kampagne des Jahres 2002 wurde die Migros-Kampagne für die
Expo.02 gewählt. Die Plakate mit dem fehlenden orangen "M",
das sich vorübergehend im Migros-Pavillon an der Landesausstellung
aufhält, sowie die Spots, in denen Darsteller das "M"
nicht aussprechen können, wurden von der Zürcher Agentur
Publicis entwickelt.
Die Kampagne
für Cardinal erreichte 18 Prozent der Stimmen, Pro Infirmis
17 und das fehlende M der Igros 12 Prozent.
Quelle: www.werbewoche.ch
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